

Erlebnispädagogische Elemente nehmen in unserer
pädagogischen Arbeit einen wichtigen Platz ein. Wir verstehen dies nicht nur
als Mittel zur Krisenintervention, sondern sehen Erlebnispädagogik als
begleitende und in den Alltag integrierte Maßnahme für unsere Kinder und
Jugendliche.
Dadurch wird der junge Mensch mit allen Sinnen gefordert und
lernt durch eigenes Erleben und Tun, das seine Persönlichkeit prägt und
ganzheitlich fordert. Er bekommt dadurch die Möglichkeit, seine körperlichen
Leistungen zu erfahren und zu testen sowie Grenzerfahrungen zu machen, deren Bewältigung
und Überwindung Mut und Selbstvertrauen stärken. Diese Erfahrungen können
wiederum für den pädagogischen Alltag genutzt werden.
Durch das gemeinsame Erleben in der Gruppe werden Toleranz
und Rücksichtnahme gefördert, sowie die Fähigkeiten zur Kooperation
und
Konfliktbewältigung.
Erlebnispädagogik bedeutet für uns keine spektakulären
Aktionen, sondern beginnt bereits vor der Haustür. Versorgung und Bewegung der
Pferde, Ausritte, Wanderritte, Wandern im Wald, Klettern in der Natur oder der
Kletterscheune, Radtouren, Zeltlager etc. sind Elemente unserer kontinuierlichen
erlebnispädagogischen Arbeit. Um das Erlernte und Erfahrene in den Alltag übertragen zu können, legen
wir während und nach der
erlebnispädagogischen Arbeit sehr viel Wert auf Reflektion dieser. Dies
geschieht in unterschiedlichen Settings, vom kurzen Austausch oder Impuls
während der Unternehmung, bis hin zu einer intensiven Reflektion im
lösungsorientierten Einzelgespräch


